Privat

Hier finden Sie Persönliches, meine Biografie, einiges über Hobbys und Familie.


10 Fragen an Claudia Hämmerling

Kinderbild

 

zu Hause

Ich bin 1954 geboren, verheiratet und habe zwei Söhne. So lange ich denken kann, lebe ich in Blankenburg, am nordöstlichen Stadtrand von Berlin. In meiner Freizeit laufe, wandere oder schwimme ich gern oder genieße den Garten und befasse mich mit Flora und Fauna. Haustiere gehören auch zu meiner Familie. Katzen, ein Schäferhund und zwei Mischlingshunde aus dem Tierheim haben im Laufe der Jahre unser Leben bereichert. Hin und wieder habe ich auch tierische Pflegefälle.

Foto: Kinderbild   

 

Foto unten: mit zahmer Krähe

einäugige Krähe

 

Arbeit

Nach meinem Studium habe ich als Lehrerin für Sport und Erdkunde gearbeitet. Die politische Un-Kultur in der DDR hat mich dann 1986 veranlasst, aus der Volksbildung auszuscheiden.

Zur Politik bin ich 1989 über die Bürgerrechtsbewegung der DDR gekommen. Zuerst war ich im Neuen Forum, später in der ersten Bezirksverordnetenversammlung in Weißensee Fraktionsvorsitzende, von 1992-1995 Sozialstadträtin und stellvertretende Bezirksbürgermeisterin. Seit 1995 bin ich Mitglied der Bündnisgrünen Abgeordnetenhausfraktion. Ich bin Mitglied des Präsidiums, des Gesundheitsausschusses sowie des Stadtplanungs- und Umweltausschusses. In der vergangenen Legislaturperiode habe ich diesen Ausschuss geleitet. Meine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Stadtentwicklung und bei Querschnittsthemen wie Umwelt-, Verbraucherschutz und Tierschutz.

In meiner Zeit als Sozialstadträtin habe ich trotz großer Widerstände das größte Heim der ehemaligen DDR für Senioren, chronisch Kranke und Schwerstmehrfachbehinderte in die Trägerschaft einer Stiftung überführt. Im Gegensatz zu einigen anderen privatisierten Heimen arbeitet diese Stiftung nach wie vor erfolgreich.

 

Geldverschwendung

10 Jahre Bankgesellschaft Berlin

Foto: Geld zum Fenster rauswerfen

Bis auf ein halbes Jahr im rot-grünen Übergangssenat habe ich in der Opposition gearbeitet. Aber auch aus dieser Position heraus ist es mir wichtig, Politik in bündnisgrünem Sinne zu beeinflussen. In meinen Fachbereichen ist es beispielsweise gelungen, die Sanierung der alten Giftmülldeponie Wannsee durch die BSR voranzutreiben und die illegale Deponierung von giftigen Bauabfällen einzudämmen. Aktuell werden und wurden weitere Initiativen von mir durch den Senat umgesetzt. Der Schutz vor gesundheitlichen Risiken durch Klimaanlagen soll verbessert werden, ein Einstieg für Bioessen in Schulen ist auf einem guten Weg und die Wildtierhaltung in Zirkussen soll eingeschränkt werden. Außerdem hat Berlin auf meine Initiative als erstes Bundesland Totschlagfallen verboten.

Wichtig sind mir nach wie vor die Aufdeckung und Beseitigung von Verschwendung sowie von Filz und Korruption insbesondere im Bau- und Planungsbereich in den öffentlichen Verwaltungen und in landeseigenen Gesellschaften. Ich meine, die Verantwortlichen müssen endlich strafrechtlich bzw. finanziell zur Verantwortung gezogen werden. Unsere Bündnisgrüne Fraktion hat vor dem Risiko der Gründung der Bankgesellschaft Berlin gewarnt und den Bankenskandal aufgedeckt, der zum Sturz der Großen Koalition geführt hat. Wir haben vor den finanziellen Risiken der Großprojekte gewarnt und Recht behalten. So wurden die Entwicklungsgebiete zum Milliardengrab, die Olympiabewerbung zum finanziellen Desaster.

Es macht mich wütend, dass auch der rot-rote Senat trotz der schlechten Erfahrungen weitere Großprojekte vorantreibt. Hierzu zählen die Mega-Einkaufszentren an der Landsberger Allee und an der "Banane" am Alexanderplatz. Da die üblichen parlamentarischen Formen der Kritik auf wenig Medienresonanz stoßen und somit kaum öffentlichkeitswirksam sind, bediene ich mich gern politischer Aktionen um auf Missstände hinzuweisen. Manchmal ist es eine Kranzniederlegung in Gedenken an die Opfer des Ladensterben in Folge der falschen Ansiedlungspolitik des Senats oder eine aufrüttelde Tierschutzaktionen.

Tierschutz ins Grundgesetz

 

Foto: Werbung für Tierschutz in das Grundgesetz

Ich hoffe, dass die von uns Bündnisgrünen erarbeiteten Konzepte zur nachhaltigen und ökologischen Stadtentwicklung und einer sozial gerechteren Haushaltssanierung Bestandteile eines künftigen Regierungsprogramms werden.

 

Fraktionschor

 

Foto: Fraktionschor in Aktion

Politik kann auch richtig Spass machen: Unser Fraktionschor erreicht mit seinen politischen Botschaften auch Leute, die sich normalerweise keine Plenardebatten anhören. Satirische Botschaften von Wolfgang Wieland oder Thomas Birk zu den Melodien alter oder neuer Ohrwürmer wirken in jeder Form genial auf das Publikum aber auch auf die Fraktionschormitglieder. Das Foto zeigt den Chor in Aktion, dazu trägt Wolfgang Wieland in Chorbegleitung einen Rap vor.

 

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  1.  Meschugge beim CSD Paodie: 1.036kB mp3
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